15:09 19 August 2017
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    OVKS-Chef sieht Medien als Instrument der Politik

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    PAPHOS (ZYPERN), 23. Oktober (RIA Novosti). Die Medien spielen kaum eine Rolle für das Toleranzbewusstsein, da sie ein politisches Instrument sind.

    Das sagte der Generalsekretär der Organisation des Vertrags über kollektive Sicherheit (OVKS), Nikolai Bordjuscha, am Donnerstag auf der vierten Internationalen Konferenz "Terrorismus und elektronische Medien" im zyprischen Paphos.

    "Ich glaube nicht, dass die Medien einen ernsthaften Einfluss auf das Toleranzbewusstsein in der Gesellschaft ausüben können. Die Medien sind ein politisches Instrument. Wenn wir heute georgische oder palästinensische Zeitungen lesen, so sehen wir, dass sie nicht Toleranz fördernd sind. Kann die Presse von Toleranz sprechen und dabei keine Kritik an einigen Handlungen der Exekutive üben?", so Bordjuscha.

    "Es muss eine Selektion geben und die Presse muss in erster Linie auf die politischen Eliten Einfluss nehmen", betonte er.

    Der NTV-Korrespondent im Nordkaukasus, Ruslan Gussarow, betonte auf der Konferenz die wichtige Rolle der Journalisten bei der Berichterstattung über zwischenethnische Konflikte. Dabei äußerte er, dass die Berichterstattung aus den Konfliktgebieten besonders ausgewogen sein muss, um die Spannungen nicht zu verschärfen.

    An der dreitägigen Konferenz, die den Arbeitsprinzipien von Reportern und bei Berichterstattung über Terroranschläge und während der Antiterroreinsätze gewidmet ist, beteiligen sich rund 100 Journalisten, Experten und Staatsvertreter aus etwa 25 Ländern, darunter Russland, Zypern, Griechenland, Spanien, Deutschland und Indien.

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