22:14 18 August 2017
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    Russlands Chefhygienearzt warnt vor mit Melamin vergiftetem Eierpulver aus China

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    MOSKAU, 23. Oktober (RIA Novosti). Russlands Chefhygienearzt Gennadi Onischtschenko warnt vor chinesischem Eierpulver, das die gesundheitsschädliche Chemikalie Melamin enthalten kann.

    Am Vorabend ging bei internationalen Organen für Lebensmittelsicherheit die diesbezügliche Information ein.

    Der Chef der russischen Verbraucheraufsichtsbehörde (Rospotrebnadsor) vermutete am Donnerstag, dass dies auf die Geflügelfütterung mit Futter tierischer Herkunft zurückzuführen ist.

    Der Chefhygienearzt verwies darauf, dass er die Einfuhr aller chinesischen Lebensmittel nach Russland verboten hatte, die Milchanteile haben.

    Gegenwärtig wurden chinesische Produkte, die Trockenmilch enthalten, in 31 russischen Regionen gefunden. Über 46 Tonnen dieser Lebensmittel sowie Produkte unbekannter Herkunft ohne Begleitdokumente sind für den Verkauf verboten.

    Die Industriechemikalie Melamin war in den vergangenen Wochen in mehreren chinesischen Milchprodukten gefunden worden. Die vergiftete Milch führte dazu, dass in China rund 53 000 Menschen, vor allem Kinder unter drei Jahren, in Krankenhäusern aufgrund von Nierenschäden behandelt werden mussten. Vier Todesfälle wurden bestätigt. Tausende Kinder befinden sich immer noch auf Krankenstationen.

    Viele Geschäfte mussten die Milchprodukte aus den Regalen nehmen, die Behörden verschärften die Kontrollen von Lebensmitteln.

    Chinesische Lebensmittelproduzenten hatten Melamin dem Milchpulver zugesetzt, um dessen Eiweißgehalt zu erhöhen.

    In Russland gibt es derzeit 19 Labors, die Melamin in Lebensmitteln nachweisen können. "Zum Glück haben Kontrolluntersuchungen in Russland das Vorhandensein von Melamin in den Lebensmitteln nicht bestätigt", teilte Onischtschenko mit.

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