09:59 21 Juni 2018
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    Kaliningrads Zooleitung lehnt militanten Namen für Giraffe ab

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    KALININGRAD, 21. November (RIA Novosti). Die Leitung des Kaliningrader Zoos hat die Idee, eine männliche Giraffe nach dem Raketenkomplex Iskander zu benennen, abgelehnt und dem Tier den Namen „Chalif“ gegeben.

    Das teilte ein Zoosprecher RIA Novosti am Freitag mit.

    Das Netzgiraffen-Männchen, ein Geschenk des Berliner Zoos, war Anfang Oktober nach Kaliningrad gebracht worden. Die Zooleitung kündigte einen Wettbewerb um den besten Namen an, der mit dem Buchstaben „I“ beginnen sollte. Im Zoo leben bereits zwei Giraffen-Weibchen - Ida und ihre Tochter Iwa.

    „Bei uns waren über 100 Vorschläge eingegangen, darunter auch für den Namen ‚Iskander’“, sagte der Sprecher.

    Der russische Präsident Dmitri Medwedew hatte Anfang November vorgeschlagen, als Antwort auf die Stationierung des US-amerikanischen Raketenabwehrsystems einen operativ-taktischen Raketenkomplex Iskander im Gebiet Kaliningrad aufzustellen. Diese Initiative löste eine lebendige Reaktion unter der Bevölkerung des Gebietes aus.

    „Wir haben die Idee, die Giraffe ‚Iskander’ zu taufen, abgelehnt, weil dieser Name allzu politisiert und sogar militant wirkt. Und wir entschieden uns für den milden und schönen Namen ‚Chalif’“, fügte der Zoo-Mitarbeiter hinzu.

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