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    Indische Fregatte INS Tabar versenkt versehentlich Fischkutter

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    MOSKAU, 25. November (RIA Novosti). Das Schiff, das die indische Fregatte "INS Tabar" am 18. November vor der Küste Somalias versenkt hat, gehörte nicht den Piraten, sondern der thailändischen Reederei Ekawat Nava 5.

    Dies teilte der Besitzer der Rederei, Wicharn Sirichaiekawat, den der US-amerikanische Fernsehsender CNN zitiert. Wie er sagte sei mindestens ein Besatzungsmitglied des thailändischen Fischkutters, der von der indischen Marine für ein Piratenschiff gehalten wurde, getötet worden, 14 weitere werden vermisst.

    Der Fischkutter sei vom Oman auf dem Weg in den Jemen gewesen und hatte Fischfang-Ausrüstung an Bord, als er von Piraten gekapert wurde, sagte Sirichaiekawat,. Zu dem Zeitpunkt des Piratenüberfalls sei am Ereignisort die indische Fregatte eingetroffen.

    Wenig später vermeldete die indische Marine, man habe im Golf von Aden ein Piratenschiff beschossen und versenkt, nachdem dieses auf die "INS Tabar" gefeuert hatte. Die indische Fregatte habe das Feuer zur Selbstverteidigung erwidert und das Piratenschiff zerstört.

    Die ganze Angelegenheit kam ans Licht, als vor wenigen Tagen eines der Besatzungsmitglieder nach dem Angriff lebend im Golf von Anden geborgen worden war.

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