00:04 16 Oktober 2018
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    Kiewer Bürgermeister schockt mit seinen Plänen

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    KIEW, 23. Dezember (RIA Novosti). Der Bürgermeister von Kiew, Leonid Tschernowezki, will den gesamten Fahrzeugpark des Bürgermeisteramtes ausverkaufen und seine Sprechstunden kostenpflichtig machen.

    Am Dienstag machte Tschernowezki, der ein Dollar-Millionär ist und auf das Bürgermeistergehalt verzichtet hat, eine Reihe spektakulärer Erklärungen. In absehbarer Zeit werde in Kiew alles unter Hammer gehen, selbst die Ämter von Stadtbeamten, sagte er bei einem Treffen mit Unternehmern.

    Er werde demnächst eine Verordnung unterzeichnen, wonach die historischen Bauten der ukrainischen Hauptstadt versteigert werden, sagte Tschernowezki nach Angaben der Nachrichtenagentur Unian. Damit sollen die baufälligen Gebäude vor Untergang gerettet werden. Viele Architekturdenkmäler seien verwahrlost. Privatinvestoren würden diese wieder in Ordnung bringen.

    Außerdem werde noch in diesem Jahr der gesamte Fahrzeugpark der Bürgermeisterei ausverkauft, kündigte Tschernowezki an. "Bis Jahreswechsel wird alles verkauft, womit die Ehefrauen meiner Stellvertreter zum Einkaufen und ihre Kinder zur Schule gefahren werden."

    Davor hatte Tschernowezki bereits die Autos verkaufen lassen, die den ehemaligen ukrainischen Spitzenpolitikern zur Verfügung gestanden hatten. Für sich kaufte der Kiewer Bürgermeister eine alte sowjetische Tschaika-Limousine aus dem 1979 Jahr.

    Außerdem will Tschernowezki seine Sprechstunden mit den Bürgern kostenpflichtig machen. Ein jedes Treffen werde "mindestens 100 000 Dollar" kosten, versprach er. Das Geld werde dem Stadthaushalt zufließen. Damit will Tschernowezki die Korruption bekämpfen.

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