07:16 15 August 2018
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    Queen und Ahmadinedschad richten Fernsehansprachen an Briten

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    Das britische Fernsehen wird am Donnerstag neben einer Ansprache der Queen auch eine Ansprache von Irans Präsident Mahmud Ahmadinedschad bringen.

    LONDON, 25. Dezember (RIA Novosti). Das britische Fernsehen wird am Donnerstag neben einer Ansprache der Queen auch eine Ansprache von Irans Präsident Mahmud Ahmadinedschad bringen.

    Wie der Pressedienst des Buckingham-Palastes mitteilte, wird die traditionelle rund zehnminütige Ansprache der britischen Königin Elizabeth II. von BBC und ITV sowie vom Satellitenkanal Sky News übertragen.

    Die Weihnachtsansprache ist die einzige Rede der Queen, die nicht von der Regierung, sondern von ihr selbst verfasst wird. In den vorangegangenen Jahren wählte sie Themen wie Generationskonflikt, friedliche Koexistenz zwischen einzelnen Konfessionen oder Unterstützung der Armen und Obdachlosen.

    In der diesjährigen Rede wird Elizabeth II. hauptsächlich auf die Auswirkung der Krise auf das Leben der Briten eingehen.

    Außerdem wird ein Privatfilm aus dem Jahre 1949 mit der Queen und dem damals einjährigen Prinz Charles erstmals gezeigt.

    Der private TV-Sender Channel 4 will indessen in diesem Jahr eine traditionelle Alternativ-Ansprache bringen. Standen dafür in den vorangegangenen Jahren vorwiegend Schauspieler und Fernsehstars vor der Kamera, so wird es diesmal Irans Präsident Mahmud Ahmadinedschad sein.

    Laut einem bereits vorliegenden Stenogramm der Ansprache wird Irans Staatschef die internationale Politik der führenden Weltmächte und deren Spitzenvertreter anprangern. Konkrete Namen werden dabei allerdings nicht genannt.

    Die Erdbevölkerung wird aufgerufen, den "böse eingestellten und expansionistischen Kräften die Stirn zu bieten". "Würde Christus heute auf der Erde leben, so hätte er zweifellos die Fahne der Gerechtigkeit und der Liebe zur Menschheit erhoben und gegen die Kriegsbrandstifter, Okkupanten, Terroristen und Angstmacher in der ganzen Welt seinen Widerstand geleistet", so Ahmadinedschad.

    Wie aus der Channel-4-Leitung verlautete, wurde Irans Präsident gewählt, weil die Beziehungen zwischen Iran und dem Westen zu den Top-Themen der Weltpolitik des kommenden Jahres gehören werden.

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