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    Neuer Todesfall durch Vogelgrippe in China

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    PEKING, 24. Januar (RIA Novosti). Das chinesische Gesundheitsministerium hat am Samstag nach Angaben der Agentur Xinhua den seit Jahresbeginn vierten Todesfall durch Vogelgrippe gemeldet.

    Bei dem Opfer handelt es sich um eine 31 Jahre alte Frau aus der Region Xinjiang-Uigur, die der örtlichen Gesundheitsbehörde zufolge am Freitag gestorben war.

    Die mit dem Virus H5N1 infizierte Frau soll am 10. Januar in ein Krankenhaus gebracht worden sein.

    Laut Medienberichten vom Freitag wurde ein zweijähriges Mädchen, bei dem ebenfalls der Vogelgrippevirus festgestellt worden war, gerettet.

    Die Infektionskrankheit mit möglicher Todesfolge war erstmals im Jahr 2003 ausgebrochen. Nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) wurden von Februar 2003 bis Februar 2008 insgesamt 361 nachgewiesene Erkrankungen an Vogelgrippe, darunter 227 tödliche, registriert.

    Nach Schätzung chinesischer Experten kann sich die Vogelgrippe im Land in den kommen Monaten weiter ausbreiten.

    Laut Statistiken sind der Winter und das Frühjahr für die Ausbreitung der Vogelgrippe besonders "günstig": Mehr als 70 Prozent der Infizierten werden in diesen Jahreszeiten registriert.