05:58 18 Oktober 2017
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    Kamele bezahlen ukrainischen Transitstopp mit ihrem Leben

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    ROSTOW AM DON, 06. Februar (RIA Novosti). Wie RIA Novosti von einem Sprecher des russischen Grenzschutzes aus Rostow erfuhr, sind zwei der kalmykischen Kamele, deren Transittransport nach Europa von ukrainischen Zöllnern verweigert wurde, am Freitag, dem siebenten Wartetag an der russisch-ukrainischen Grenze, gestorben.

    Der Lastwagen mit 20 Kamelen aus Kalmykien (russische Teilrepublik), die ein russischer Unternehmer nach Bulgarien bringen soll, war am 31. Januar am Grenzübergang Matwejew Kurgan, Gebiet Rostow, eingetroffen.

    Der Taganroger Zoll hatte alle Begleitdokumente geprüft, die lebendige Fracht abgefertigt und deren Ausfuhr aus Russland genehmigt. Doch die ukrainische Seite ließ die Tiere nicht durch und berief sich hierbei auf das Verbot der Transitbeförderung von Tieren über ukrainisches Territorium als Maßnahme gegen die Ausbreitung der afrikanischen Schweinepest.

    Die Kamele sind für bulgarische Zirkusse bestimmt.