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    Selbstmord-Serie unter Polizisten in Russland geht weiter

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    MOSKAU, 09. Februar (RIA Novosti). Zwei Polizisten - in Sankt Petersburg und in der russischen Teilrepublik Tschuwaschien - haben am Sonntag Selbstmord begangen.

    Das erfuhr RIA Novosti am Montag inoffiziell aus den Sicherheitsbehörden.

    "Zu den Suizidfällen sind dienstliche Untersuchungsverfahren eingeleitet worden. Es wird zu den Motiven ermittelt, die die Polizisten zu dem verhängnisvollen Schritt gedrängt hatten", sagte der Gesprächspartner der Agentur.

    Ihm zufolge hat sich einer der beiden Selbstmörder, der Oberuntersuchungsführer einer Innenbehörde von Sankt Petersburg, Hauptmann der Polizei, Sonntagnacht mit seiner Dienstpistole erschossen.

    Am selben Tag wurde in der tschuwaschischen Wohnsiedung Kugesi bei Tscheboksary, ein Angehöriger der Wachmannschaft eines Untersuchungsgefängnisses in einem Wohnheim tot aufgefunden. Es wurde festgestellt, dass der Sergeant (geboren 1975) sich erhängt hatte.

    Seit Anfang 2009 sind insgesamt fünf Selbstmorde unter den Polizisten in verschiedenen russischen Regionen registriert worden.

    Laut der Hauptmilitärstaatsanwaltschaft hatte es im vergangenen Jahr insgesamt 292 Selbstmorde in den russischen Sicherheitsstrukturen gegeben.

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