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    Mediziner in Hongkong befürchten Vogelgrippegefahr nach Fund von totem Huhn

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    HONGKONG, 12. März (RIA Novosti). Ein toter Vogel, der vor mehreren Tagen an der Küste von Hongkong entdeckt wurde, war mit dem Vogelgrippevirus (H5N1) infiziert. Das teilt der Pressedienst von Hongkong am Donnerstag unter Berufung auf die Behörde für Landwirtschaft, Fischfang und Umweltschutz mit.

    Die Mitarbeiter der Behörde haben noch nicht herausgefunden, woher das tote Huhn stammt und wie es in die Gewässer von Hongkong geraten war. In den einheimischen Geflügelfarmen sind keine Ausbrüche von Vogelgrippe registriert worden.

    Im Februar waren bereits mehrere mit dem Vogelgrippevirus infizierte tote Vögel an den Stadtstränden aufgefunden worden. Nach Vermutung der Fachleute könnten die toten Tiere mit der Meeresströmung von der südchinesischen Provinz Guandong zur Küste von Hongkong getrieben worden sein.

    Die Ansteckung des Menschen mit dem Virus H5N1 kann gegenwärtig nur durch Kontakt mit einem kranken Tier erfolgen. Die Mediziner befürchten jedoch eine hohe Mutationsfähigkeit des Virus, die zur Übertragung der Krankheit von Mensch zu Mensch führen und eine Pandemie auslösen könnte.

    Nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) sind seit dem Jahr 2003 weltweit 403 Fälle von Erkrankung an Vogelgrippe bei Menschen, davon 252 mit tödlichem Verlauf, registriert worden.

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