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    Tschetschenen-Fehde: Kadyrows Erzfeind Jamadajew in Dubai ermordet

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    Der Ex-Kommandeur der Spezialeinheit "Wostok", Sulim Jamadajew, der als Erzfeind des jetzigen tschetschenischen Präsidenten Ramsan Kadyrow gilt, ist am Montag in einem Krankenhaus in Dubai gestorben, nachdem am Wochenende auf ihn ein Attentat verübt worden war.

    MOSKAU, 30. März (RIA Novosti). Der Ex-Kommandeur der Spezialeinheit "Wostok", Sulim Jamadajew, der als Erzfeind des jetzigen tschetschenischen Präsidenten Ramsan Kadyrow gilt, ist am Montag in einem Krankenhaus in Dubai gestorben, nachdem am Wochenende auf ihn ein Attentat verübt worden war.

    Das teilte einer der Verwandten Jamadajews RIA Novosti telefonisch aus Tschetschenien mit. Eine offizielle Bestätigung liegt nicht vor.

    Der 36-jährige Jamadajew war am Samstag in einem Nobelviertel von Dubai (Vereinigte Arabische Emirate) von einem Attentäter verletzt worden. Im vergangenen Herbst war sein Bruder Ruslan Jamadajew im Zentrum von Moskau von Unbekannten umgebracht worden.

    Nachdem die Häuser des einflussreichen Jamadajew-Clans in Tschetschenien in Brand gesteckt worden waren, hatten viele von ihnen Tschetschenien verlassen. Seit Dezember ermitteln zudem die russische Behörden gegen Jamadajew wegen Morden, Menschenentführungen und Erpressung.

    Jamadajew selbst führte die Verfolgung auf seinen persönlichen Konflikt mit dem tschetschenischen Präsidenten Ramsan Kadyrow zurück. Zum endgültigen Bruch zwischen beiden kam es, nachdem es im vergangenen Frühjahr eine Auseinandersetzung zwischen Jamadajews Bodygards und den Leibwächtern des tschetschenischen Präsidenten infolge eines Autounfalls gab. Der Grund: Beide Seiten wollten einander nicht die Vorfahrt gewähren

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