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    China: Nur wenige Kinderadoptionen nach schwerem Erdbeben 2008

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    PEKING, 28. April (RIA Novosti). Von den 623 Kindern, die bei dem verheerenden Erdbeben im Mai vergangenen Jahres in der chinesischen Provinz Sichuan ihre Familien verloren hatten, sind nur zwölf adoptiert worden, meldet die Agentur Xinhua am Dienstag.

    Die Provinzbehörden hatten schon im August 2008 offiziell mit der Annahme von Adoptionsanträgen begonnen, doch nur wenige bekundeten den Wunsch, verwaiste Kinder in ihre Familien aufzunehmen.

    Die meisten der Kinder zwischen fünf und 14 Jahren leben weiter in Internaten und erhalten monatliche Staatshilfen von je 88 US-Dollar.

    Die Provinz Sichuan war am 12. Mai 2008 von einem Erdbeben der Stärke 8,0 erschüttert worden. Nach jüngsten Angaben wurden 69 226 Menschen getötet. Weitere 18 000 gelten immer noch als vermisst.

    Die Sachschäden durch die Naturkatastrophe werden auf mehr als eine Billion Yuan (nahezu 150 Milliarden US-Dollar) geschätzt.

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