13:08 23 September 2017
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    Piraten-Angriff: Schicksal der ukrainischen Seeleute weiter unklar

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    Das ukrainische Außenministerium hat seine Botschaft in Kenia beauftragt, die Entführung eines Frachters mit ukrainischen Seeleuten aufzuklären, wie RIA Novosti in Kiew erfuhr.

    KIEW, 02. Mai (RIA Novosti). Das ukrainische Außenministerium hat seine Botschaft in Kenia beauftragt, die Entführung eines Frachters mit ukrainischen Seeleuten aufzuklären, wie RIA Novosti in Kiew erfuhr.

    Laut früheren Medienberichten war ein ukrainischer Frachter mit UN-Gütern an Bord von somalischen Piraten entführt worden. Laut anders lautenden Informationen ist das unter maltesischer Flagge fahrende britische Schiff „Ariana“ der Reederei Seven Seas Maritime mit ukrainischer Besatzung gekapert worden. Nach Angaben eines Nato-Sprechers sollen die Piraten in der vergangenen Nacht etwa 1000 Seemeilen nordöstlich der Seyschellen das Schiff angegriffen haben.

    Am 25. September 2008 hatten Piraten vor Somalia bereits das ukrainische Containerschiff „Faina“ entführt. Die Seeräuber nahmen 17 Ukrainer, drei Russen und ein Letten gefangen. Schiffskapitän Wladimir Kolobkow aus Russland starb während der Entführungsaktion an Herzversagen.

    An Bord befanden sich 33 T-72-Panzer, Panzerfäuste, Fla-Kanonen sowie Munition, die für die kenianische Regierung bestimmt waren. Das Schiff wurde am 4. Februar gegen Lösegeld frei gegeben.

    Das seit 1991 gespaltene Somalia konnte die Piraterie bislang nicht in den Griff bekommen. Nach UN-Angaben sind allein im vergangenen Jahr am Horn von Afrika insgesamt 120 Piratenüberfälle auf Handelsschiffe registriert worden.

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