23:11 21 September 2017
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    Schizophrener Muttermörder gesteht versuchte Boeing-Entführung ein

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    MOSKAU, 25. Mai (RIA Novosti). Sieben Monate nach seinem Versuch, eine nach Moskau fliegende Boeing nach Österreich zu entführen, hat der 33-jährige Vorbestrafte vor einem Gericht in Moskau ausgesagt.

    „Ich gestehe diese Handlungen als Fakten ein“, sagte der Angeklagte Oleg W. am Montag vor dem Stadtgericht Moskau. Er habe dabei aber keine Verbrechen begangen.

    Einer der Piloten gab vor dem Gericht an, der Täter habe am 24. Oktober 2008 zehn bis 15 Minuten nach dem Start aus dem Schwarzmeer-Badeort Adler einen Zettel mit Drohungen einer Stewardess gegeben. Der Passagier behauptete, eine Bombe dabei zu haben, und forderte Kurs auf Österreich zu nehmen.

    Nun sagte der Pilot, die Besatzung habe sich trotz dieser Drohung beschlossen, weiter nach Moskau zu fliegen. Der Täter habe den Kurs nicht kontrollieren können.

    Der gleich nach der Landung in Moskau festgenommene Mann ist nach Polizeiangaben wegen der Ermordung seiner Mutter vorbestraft. Kurz vor seinem Entführungsversuch sei er in einer psychiatrischen Klinik behandelt worden. Eine gerichtliche Begutachtung attestierte ihm paranoide Schizophrenie.