16:46 19 Januar 2018
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    A/H1N1-Virus weltweit: Erster Infizierter in Bulgarien, Fälle unter Kindern

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    MOSKAU/ ATHEN/ BERLIN/ PEKING/ BRÜSSEL, 01. Juni (RIA Novosti). Der erste Ansteckungsfall mit dem A/H1N1-Grippevirus in Bulgarien ist registriert worden.

    Wie das bulgarische Gesundheitsministerium am Montag mitteilte, ist der an "Schweinegrippe" Erkrankte am 30. Mai, nach dem Auftauchen der ersten Grippesymptome in ein Krankenhaus eingeliefert worden. Der Mann war am 27. Mai aus New York über Amsterdam nach Sofia zurückgekehrt.

    Das Nachbarland Griechenland hat zuvor über fünf neue Ansteckungsfälle berichtet.

    Die meisten Grippekranken hatten vor kurzem die USA besucht.

    Unter ihnen ist ein vierjähriger Junge aus Niedersachsen, der mit seinen Eltern von einer Reise in die USA heimgekehrt war. Dem Sender NDR zufolge ist die Gesamtzahl der A/H1N1-Grippekranken in Deutschland auf 30 gestiegen.

    Die Behörden melden auch neue Ansteckungsfälle bei zwei Kindern in China: ein sechsjähriger Junge und ein neunjähriges Mädchen waren vor kurzem aus New York über Hongkong nach Fushou (chinesische Provinz Fujian) gekommen und am Sonntag in ein Krankenhaus gebracht worden. Rund 20 Personen, die mit den Kindern Kontakt hatten, mussten ebenfalls in einer Infektionsstation isoliert werden.

    Die Gesamtzahl der Angesteckten in China hat am Montag 74 erreicht: 38 in Festland-China, 23 in Hongkong und 13 auf Taiwan.

    Auch in anderen Ländern wurden am Montag laut den dortigen Gesundheitsbehörden neue Infektionsfälle registriert. In Schweden ist die Zahl der Infizierten in den letzten 24 Stunden von vier auf sechs, in Belgien von zehn auf zwölf, in Rumänien von drei auf fünf, in Spanien von 167 am Freitag auf 178 gestiegen. Die ersten drei rumänischen Grippe-Kranken waren Mitglieder einer Familie.

    Die Weltgesundheitsorganisation WHO hatte am Mittwoch bereits 15 510 A/H1N1-Fälle in 53 Ländern gemeldet. Bislang hat es 99 Tote gegeben.

    Die meisten Infektionsfälle wurden nach jüngsten WHO-Angaben in den USA, Mexiko und Kanada, tödliche Fälle mit letalem Ausgang in allen diesen drei Ländern und ein tödlicher Fall in Costa Rica registriert.

    Die WHO erhöhte am 29. April die Gefahrenstufe einer Pandemie von vier auf fünf bei insgesamt sechs möglichen.

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