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    Vulkan Schiwelutsch auf Kamtschatka speit wieder Asche aus

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    Der im Dezember 2006 ausgebrochene Vulkan Schiwelutsch auf der fernöstlichen Kamtschatka-Halbinsel hat am Samstag eine Aschewolke in eine Höhe von 5500 Meter über dem Meeresspiegel ausgespieen.

    PETROPAWLOWSK-KAMTSCHATSKI, 20. Juni (RIA Novosti). Der im Dezember 2006 ausgebrochene Vulkan Schiwelutsch auf der fernöstlichen Kamtschatka-Halbinsel hat am Samstag eine Aschewolke in eine Höhe von 5500 Meter über dem Meeresspiegel ausgespieen.

    Das teilte die regionale Filiale des Geophysikalischen Dienstes der Russischen Akademie der Wissenschaften am Samstag in Petropawlowsk-Kamtschatski mit. Für die naheliegenden Ortschaften bestehe keine Gefahr. Am nächsten sei die Siedlung Klutschi mit rund 5000 Einwohnern. In der Vorwoche hatte der Vulkan bereits Asche in eine Höhe von über 6000 Meter über dem Meeresspiegel ausgestoßen.

    Bei seinem Ausbruch 2006 hatte der Vulkan eine dicke Schicht gelber Asche auf Klutschi geworfen. Schlammlawinen machten eine naheliegende Verkehrsstraße unpassierbar. Der 3283 Meter hohe Berg gilt als einer der unberechenbarsten Vulkane auf Kamtschatka.

    Besonder aktiv war Schiwelutsch 1964 gewesen. Damals wurde eine katastrophale Zerstörung der Kuppel registriert, als der Vulkan mehr als ein Kubikkilometer Lava ausstieß. 2005 endete der Lava-Strom nach einem Ausbruch 25 Kilometer vom Berg entfernt.

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