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    Fast Food im Dschungel: Russen über Geiselhaft in Nigeria

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    Zwei vor Nigerias Küste als Geiseln genommene russische Seeleute haben nach ihrer Rückkehr in die Heimat über ihre Gefangenschaft erzählt.

    KRASNODAR, 27. Juli (RIA Novosti). Zwei vor Nigerias Küste als Geiseln genommene russische Seeleute haben nach ihrer Rückkehr in die Heimat über ihre Gefangenschaft erzählt.

    Wie Schiffskapitän Juri Schastin am Montag zu RIA Novosti sagte, waren er und Schiffsmechaniker Viktor Koschewoj am Samstag nach Hause zurückgekehrt.

    In Nigeria habe man die Geiseln in einem dreckigen Schuppen im Dschungel gehalten. Dafür hätten die Seeleute ziemlich gutes Essen bekommen: „Es gab Reis, Huhn, belegte Brötchen, Hamburger. Wir haben keine Käfer essen müssen“.

    Schastin habe keine Ahnung, wie seine Freilassung erwirkt worden sei: „Man hat uns letztendlich einfach abgeholt, ohne über die Umstände zu informieren“.

    Ein Schiff aus Singapur mit einer internationalen Besatzung, der auch zwei Russen angehörten, war am 4. Juli vor Nigerias Küste von bewaffneten Unbekannten gekapert worden. Erst am 21. Juli kamen die Besatzungsmitglieder frei.

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