09:01 24 August 2017
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    Lösegeld für „Arctic Sea” gefordert

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    Das mysteriöse Verschwinden der „Arctic Sea" im Atlantik entpuppt sich offenbar doch als Entführung. Die früheren Meldungen über die Ortung des Frachters wurden aber am Samstag dementiert.

    MOSKAU, 15. August (RIA Novosti). Das mysteriöse Verschwinden der „Arctic Sea" im Atlantik entpuppt sich offenbar doch als Entführung. Die früheren Meldungen über die Ortung des Frachters wurden aber am Samstag dementiert.

    „Die Ermittlungen beinhalten mutmaßliche Erpressung und Entführung", zitierte Times Online am Samstagabend aus einer Erklärung der finnischen Polizei. Die Agentur AFP meldete, die finnische Reederei Solchart habe eine Lösegeld-Forderung erhalten.

    Der französische Marinesprecher Jerome Baroe dementierte unterdessen Medienberichte, wonach sich die „Arctic Sea" im Golf von Biskaya befinde. Nach Angaben der Zentrale in Brest stimme das „eindeutig" nicht, sagte Baroe zu RIA Novosti.

    Die russische Schifffahrt-Onlinezeitung „Sowfracht" meldete zuvor am Samstag, das automatische Identifikationssystem des Schiffes habe sich überraschend für eine Stunde wieder eingeschaltet. Demanch habe sich der Frachter um 10.30 MEZ im Golf von Biskaya befunden. Dann sei das Signal wieder verschwunden.

    Berichte, laut denen der Frachter am Freitag 400 Seemeilen von den Kapverdischen Inseln entfernt gesichtet wurde, wurden noch in der Nacht zum Samstag vom russischen Botschafter auf den Kapverden, Alexander Karpuschin, dementiert.

    Die "Arctic Sea" mit einer russischen Besatzung war von Finnland in den algerischen Hafen Bejaia unterwegs gewesen. Nach dem letzen Funkkontakt am 28. Juli verschwand sie jedoch im Atlantik.

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