SNA Radio
    Panorama

    Moskau kann in Zukunft Weltmetropole werden - Forbes

    Panorama
    Zum Kurzlink
    0 0 0

    Moskau hat alle Chancen, künftig den Titel „Weltmetropole“ solchen Städten wie New York, London und Paris abzuringen oder zumindest mit ihnen gleich zu ziehen.

    NEW YORK, 03. September (RIA Novosti). Moskau hat alle Chancen, künftig den Titel „Weltmetropole“ solchen Städten wie New York, London und Paris abzuringen oder zumindest mit ihnen gleich zu ziehen.

    Diese Prognose wurde am Mittwoch im „Forbes“ veröffentlicht.

    Experten der einflussreichen Ausgabe beschlossen, unter Berücksichtigung der sich schnell verändernden Kräftekonstellation auf den sich stürmisch entwickelnden Märkten, des Zuflusses von Kapital und verfügbaren Arbeitskräften sowie des Entwicklungstempos der Infrastruktur in die Zukunft zu schauen.

    „Vor 15 Jahren befand sich Moskau total im Verfall. Menschen standen phlegmatisch in langen Schlangen nach Waren minderer Qualität an.

    Heute gehören Moskaus Hotels, die vor einem Vierteljahrhundert billig, um nicht zu sagen, mit Vorsicht zu genießen waren, mit zu den teuersten in der Welt. Die gewaltige russische Energieindustrie, die in Europa vorherrschend ist, kann als ein zu Umgestaltungen beitragender Schlüsselfaktor genannt werden“, schreibt Forbes.

    Seine Experten verweisen darauf, dass die russische Hauptstadt nach dem Zerfall der UdSSR ihr Antlitz grundlegend erneuert hat.

    „Moskau mit zehn Millionen Einwohnern ist schon derzeit die größte Stadt in Europa und kann noch mehr wachsen, insbesondere im Zusammenhang mit einem möglichen Anstieg der Preise für Energieträger“, betont Forbes.

    Anwärter auf den Titel der neuen Weltmetropole sind Schanghai und Peking (China), Mumbai (Indien), Sao Paolo (Brasilien), Calgary (Kanada), Dubai (Vereinigte Arabische Emirate), Perth (Australien) sowie die sich stürmisch entwickelnden US-amerikanischen Städte Houston und Dallas.

    „Übrigens werden die heutigen Zentren des finanziellen und politischen Einflusses wie Tokio, New York, London, Paris, Seoul, Singapur und Hongkong in überschaubarer Zukunft nicht ihre Position einbüßen oder in den Hintergrund treten.