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    Nach Irrfahrt der Arctic Sea: Keine Fremdware an Bord

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    Verwirrspiel um “Arctic Sea“ (29)
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    An Bord des Trockenfrachters „Arctic Sea“, der ab Ende Juli im Atlantik mehr als zwei Wochen vermisst war, sind keine anderen Güter außer Schnittholz festgestellt worden.

    MOSKAU, 19. September (RIA Novosti). An Bord des Trockenfrachters „Arctic Sea“, der ab Ende Juli im Atlantik mehr als zwei Wochen vermisst war, sind keine anderen Güter außer Schnittholz festgestellt worden.

    Das teilte der amtliche Sprecher des Untersuchungsausschusses der russischen Staatsanwaltschaft, Wladimir Markin, RIA Novosti mit.

    „Es wurde festgestellt, dass das Schiff nur mit Holz und Brettware beladen war. Im Trockenfrachter wurden keine Güter entdeckt, die Russland kompromittieren könnten“, sagte Markin. Ihm zufolge haben die russischen Ermittler am Samstag das Schiff verlassen. Sie sollen noch am selben Tag nach Russland abfliegen.

    Im Rahmen des Untersuchungsverfahrens wurden Gegenstände der Personen, denen Piraterie und Menschenentführung angelastet werden, sowie das Boot, mit dem sie das Schiff gekapert haben sollen, eingezogen. „Das Schiff wurde mit Hilfe moderner Technik von innen und von außen sorgfältig untersucht“, sagte Markin.

    Die „Arctic Sea“ mit einer 15-köpfigen russischen Besatzung, die von Finnland nach Algerien unterwegs war, hatte mehr als zwei Wochen lang als vermisst gegolten. Am 16. August wurde das Schiff unweit des afrikanischen Inselstaates Kap Verde wieder geortet.

    Laut den Ermittlern war das Schiff von acht Personen aus Estland, Lettland und Russland besetzt worden. Das Kriegsschiff „Ladny“ der russischen Schwarzmeerflotte hatte die Operation zur Befreiung der Mannschaft ohne einen einzigen Schuss durchgeführt.

    Laut von Medien verbreiteten Vermutungen könnten sich an Bord neben Schnittholz auch Rauschgiftmittel oder sogar S-300-Raketen befunden haben.

    S-300-Raketenszstem auf der Siegesparade (Foto)

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