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    Schweinegrippe: Pandemiegefahr von Pharmaunternehmen aufgebauscht - Presse

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    Schweinegrippe-Gefahr (72)
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    Die Informationen über die Bedrohung durch eine Grippepandemie A/H1N1 sind der Gesellschaft für Nachweismedizin zufolge absichtlich zu Gunsten der Hersteller von Impfstoffen bzw. Medikamenten aufgebauscht worden.

    MOSKAU, 11. November (RIA Novosti). Die Informationen über die Bedrohung durch eine Grippepandemie A/H1N1 sind der Gesellschaft für Nachweismedizin zufolge absichtlich zu Gunsten der Hersteller von Impfstoffen bzw. Medikamenten aufgebauscht worden.

    Wie die Zeitung „Gaseta“ am Mittwoch unter Berufung auf Experten schreibt, hatte die Weltgesundheitsorganisation (WHO) eine übermäßig hohe Aufmerksamkeit auf das Problem der Grippepandemie gelenkt und dadurch Panik in vielen Ländern geschürt. Laut dem Vize-Präsidenten der Gesellschaft, Saweli Baschtschinski, wurde von der WHO die Pandemie-Definition selbst durch die Herausnahme des Attributs „gefährliche Infektion“ geändert.

    Wegen der unbegründeten WHO-Politik seien in mehreren Ländern klinisch nicht getestete Medikamente auf den Markt gekommen, so Baschtschinski. Der Experte erwähnte in diesem Zusammenhang Gerichtsklagen in New York wegen der obligatorischen Schweinegrippe-Impfung, die nach Meinung der Kläger größere Gesundheitsschäden verursachen würde, als die Krankheit selbst.

    Nach Ansicht der Experten liegen die Zahlen der Todesfälle durch die Schweinegrippe weit unter der Sterblichkeit bei den saisonbedingten Grippearten. Nach Angaben des Vorsitzenden der russischen Liga der Patientenschützer, Alexander Sawerski, gibt es jetzt 4000 Schweinegrippe-Kranke in Russland, während die Erkrankungszahl an saisonbedingter Grippe jährlich 27 Millionen bis 40 Millionen beträgt.

    Laut dem Vize-Präsidenten der Gesellschaft für Nachweismedizin, Prof. Dr. Wassili Wlassow, profitieren vor allem die Hersteller von Medikamenten sowie die Grippeforscher vom Aufbauschen des Problems.

    Infolge der stürmischen Nachfrage sind jetzt viele, darunter recht toxische, Medikamentenarten gegen Grippe verkauft worden. Die Experten schätzen die vom Staat in Auftrag gegebenen Mengen von Grippe-Vakzinen als überhöht und betrachten die Impfpflicht in manchen Fällen als Anlass für Gerichtsklagen. Nach Ansicht der Spezialisten kann die Verabreichung von „frühgereiften“ Vakzinen“ ernsthafte Nebenwirkungen bis hin zu tödlichem Ausgang zur Folge haben.

    Statistik der Erkrankungen und Todesfälle an SARS, „Vogelgrippe" und А/H1N1. INFOgraphiken

     

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