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    Klima-Retter mutieren zu religiösen Fanatikern - „Gazeta.Ru“

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    Klimakonferenz in der dänischen Hauptstadt Kopenhagen (44)
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    Der Kampf gegen die globale Klimaerwärmung ähnelt zunehmend einem neuen Glauben, dessen Anhänger ihre Ansichten genauso stur und entschlossen wie religiöse Fundamentalisten verteidigen, stellte die Onlinezeitung „Gazeta.Ru" am Montag fest.

    MOSKAU, 22. Dezember (RIA Novosti). Der Kampf gegen die globale Klimaerwärmung ähnelt zunehmend einem neuen Glauben, dessen Anhänger ihre Ansichten genauso stur und entschlossen wie religiöse Fundamentalisten verteidigen, stellte die Onlinezeitung „Gazeta.Ru" am Montag fest.

    Während sich die Spitzenpolitiker beim Klimagipfel in Kopenhagen um eine Einigung bei der Reduzierung der CO2-Ausstöße bemühten, ließen die Klimaretter nichts ungeschehen. Auf die Straßen in der dänischen Hauptstadt kamen Hunderte Menschen, die an eine Weltkatastrophe wegen des Klimawandels glauben, den der menschliche Leichtsinn provozieren könnte.

    Dabei bemühten sich die Demonstranten nicht einmal um wissenschaftliche Argumente für die Wahrscheinlichkeit einer solchen Katastrophe. Wozu sind denn all diese Argumente? Die Protestierenden wurden schlicht von einem einfachen und starken Glauben getrieben, der einst Kriege auslöste und immer noch religiöse Konflikte hervorrufen kann.

    Die Kämpfer gegen den Klimawandel denken christlich: das Paradies auf Erden, die wilde Natur, wurde durch menschliche Sünden wie den technischen Fortschritt ruiniert. Deshalb geht die Welt unvermeidlich ihrem Ende entgegen. Um eine anthropogene Katastrophe zu verhindern, muss die Menschheit ihre sündige Natur bewältigen und die CO2-Vergiftung stoppen.

    Die neue Religion namens Ökologismus findet immer neue Anhänger in den entwickelten Ländern. Das ist kein Zufall: diese Religion kann nur dort entstehen, wo die Zivilisation ein bestimmtes Niveau erreicht hat. In der modernen Welt denken ausgerechnet die Menschen zunehmend an die Umwelt, die sich bereits mit anderen Problemen auseinanderausgesetzt haben. Wer an sein tägliches Brot denken muss, der hat keine Zeit, von der Rettung der Welt zu reden. Deshalb droht Russland in den kommenden Jahren kein religiöser Ökologismus - es hat viele andere Sorgen.

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