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    UNO bekommt nächste Woche Thailands Untersuchungsergebnisse zu Il-76 mit illegalen Waffen

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    Illegaler Waffentransport in Thailand (18)
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    Thailand will die Untersuchungsergebnisse zum illegalen Waffentransport aus Nordkorea mit einem Flugzeug in der nächsten Woche der UNO übergeben.

    BANGKOK, 23. Dezember (RIA Novosti). Thailand will die Untersuchungsergebnisse zum illegalen Waffentransport aus Nordkorea mit einem Flugzeug in der nächsten Woche der UNO übergeben.

    "Die Ergebnisse der Untersuchung werden der UNO vorgelegt, und erst danach kann entschieden werden, ob die beschlagnahmten Waffen zu vernichten oder den thailändischen Streitkräften zu übergeben sind", erklärte der thailändische Premier Abhisit Wechachiwa am Dienstag in einem kurzen TV-Gespräch, das von der Zeitung "The Nation" am Mittwoch zitiert wird.

    Am 12. Dezember war in Bangkok ein aus Norkorea kommendes Flugzeug bei der Zwischenlandung kontrolliert worden. An Bord der Il-76 befanden sich entgegen den Angaben der Flugzeugbesatzung mehr als 40 Tonnen Waffen.

    Die UN-Resolution 1874 sieht Sanktionen gegen den nordkoreanischen Waffenhandel vor. Gemäß dieser Resolution ist jedes UN-Mitgliedsland berechtigt, jedes Schiff oder Flugzeug, das in Nordkorea gewesen war, auf das Vorhandensein von Waffen zu überprüfen.

    Die Untersuchung durch die UNO betrifft keinesfalls das Schicksal der Flugzeugbesatzung, die der Falschangaben über die beförderte Fracht und der illegalen Waffenlagerung angeklagt wird. Der weißrussische Kommandeur der Crow und vier Flieger aus Kasachstan sind am 12. Dezember bei der Kontrolle des Flugzeuges Il-76 durch thailändische Sicherheitskräfte festgenommen worden.

    Bei der Kontrolle wurden Waffen gefunden, die in Holz- und Metallkisten versteckt waren. Die Fracht bestand aus leichten Panzerbüchsen, tragbaren Fla-Raketen-Komplexen und Sprengstoff.

    Bis jetzt haben die Ermittler keine Angaben zu den Organisatoren und zum Frachtunternehmen des Flugs, schreibt die Zeitung.

    Die Besatzung befindet sich gegenwärtig im Hauptgefängnis von Bangkok.

    Wie eine Quelle in der Untersuchungsgruppe RIA Novosti mitteilte, überprüft die Polizei gegenwärtig den Inhalt der Handy-Anrufe der Flieger, um festzustellen, ob die Festgenommenen vom Charakter der Fracht gewusst und somit vorsätzlich gehandelt haben.

    Das internationale Interesse für das Festhalten des Flugzeugs in Thailand ist in erster Linie damit zu erklären, dass es sich um den ersten registrierten Versuch eines Waffentransports aus Nordkorea nach der Verhängung des Verbots durch den UN-Sicherheitsrat handelt. Die entsprechenden UN-Sanktionen waren nach den Atomwaffenversuchen in Nordkorea eingeführt worden.

     

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