06:01 21 Januar 2018
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    Freedom House geißelt Russland weiter als „unfreien Staat“

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    Die Washingtoner Forschungseinrichtung Freedom House hat in ihrem jüngsten Bericht Russland erneut als einen unfreien Staat kritisiert.

    NEW YORK, 12. Januar (RIA Novosti). Die Washingtoner Forschungseinrichtung Freedom House hat in ihrem jüngsten Bericht Russland erneut als einen unfreien Staat kritisiert.

    Im vergangenen Jahr verzeichnete „Freedom House“ weltweit die stärksten Demokratie-Rückschläge seit 1995. In 40 Staaten Afrikas, Lateinamerikas, des Nahen Ostens und der ehemaligen Sowjetunion sei die Demokratie eingeengt worden.

    „Autoritäre Staaten wie Iran, Russland, Venezuela und Vietnam haben die Repressalien weiter verstärkt“, heißt es in dem am Dienstag in Washington veröffentlichten Bericht. Darin wird insbesondere auf spektakuläre Morde an Journalisten und Bürgerrechtlern in Russland verwiesen, von denen die meisten bislang nicht aufgeklärt sind.

    Am schlimmsten ist es laut Freedom House in Burma, Tibet (China), Nordkorea, Turkmenien, Usbekistan, Libyen, Sudan, Äquatorialguinea und Somalia um die Demokratie bestellt. Die Organisation stufte 47 der insgesamt 194 Staaten als unfrei ein. Vor einem Jahr waren es 42 gewesen. „Rund 2,3 Milliarden Menschen leben in Ländern, in denen die Menschenrechte und Grundfreiheiten nicht respektiert werden. Die Hälfte davon entfällt auf China.“

    Bereits vor einem Jahr hatte Freedom House, die laut Medien größtenteils von der US-Regierung finanziert wird, den Zustand der Demokratie in Russland mit dem in Libyen und Nordkorea verglichen.