01:17 16 Juli 2018
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    Brand im sibirischen Alu-Werk: Ein Toter - Luftvergiftung befürchtet

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    Nach einer Explosion und dem anschließenden Brand im Betrieb SUAL-Pulvermetallurgie im Umland der sibirischen Stadt Irkutsk sind die Einwohner am Dienstag aufgefordert worden, ihre Häuser nicht zu verlassen und ihre Kinder aus den Kindergärten zu holen.

    IRKUTSK, 02. Februar (RIA Novosti). Nach einer Explosion und dem anschließenden Brand im Betrieb SUAL-Pulvermetallurgie im Umland der sibirischen Stadt Irkutsk sind die Einwohner am Dienstag aufgefordert worden, ihre Häuser nicht zu verlassen und ihre Kinder aus den Kindergärten zu holen.

    Nach Angaben der örtlichen Behörden entstand als Folge der Explosion eine Gaswolke. Die Luft könnte durch lebensgefährliche Dioxin-Mengen belastet sein, hieß es in einer Mitteilung der Behörden, die vom örtlichen Fernsehsender verbreitet wurde.

    Der am stärksten gefährdete Kreis Schelechow im Gebiet Irkutsk zählt mehr als 50 000 Einwohner.

    Der Brand, der inzwischen unter Kontrolle gebracht wurde, erfasste 700 Quadratmeter Fläche des Betriebsdachs. Es gab einen Toten und einen Verletzten.

    Das Unternehmen SUAL-PM ist einer der größten russischen Hersteller von Aluminium-Pulver und gehört zum Konzern RusAl.

    Die meisten Kindergärten in Schelechow blieben am Dienstag geschlossen. Viele Einwohner folgten der Empfehlung der Behörden und blieben zu Hause. Laut Augenzeugen ließ aber der Straßenverkehr in der Stadt kaum nach.

    "Der Himmel ist klar, es gibt keine Panik", teilte eine Stadteinwohnerin RIA Novosti mit. "Wir haben uns bereits an die außerordentlichen Situationen in den Aluminiumbetrieben der Region gewöhnt."

    Die bisherigen Luftproben wiesen keine Konzentration gefährlicher Stoffe in der Luft auf.

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