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    Griechisches Schiff Filitsa von somalischen Piraten freigelassen

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    See-Piraterie ufert aus (126)
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    Somalische Piraten haben am Montag das griechische Frachtschiff Filitsa freigelassen, das im November vorigen Jahres gekapert worden war.

    MOSKAU, 02. Februar (RIA Novosti). Somalische Piraten haben am Montag das griechische Frachtschiff Filitsa freigelassen, das im November vorigen Jahres gekapert worden war.

    Das teilte AP unter Hinweis auf den griechischen Küstenschutz mit.

    In einer Erklärung von griechischen Seegrenzern heißt es, dass das Schiff zusammen mit der Besatzung freigelassen wurde.

    Nach Angaben von AP besteht die Besatzung des Schiffes unter der Flagge der Marshallinseln aus drei Griechen, einem Rumänen und 18 Philippinern.

    Der Schiffseigner, die Order Shipping, bestätigt die Lösegeldzahlung, nennt aber keine Summe.

    Nach Medienangaben hätten die Piraten zwei bis drei Millionen US-Dollar bekommen können.

    Die Filitsa mit Karbamid an Bord war am 11. November 2009 auf dem Wege nach dem südafrikanischen Durban, 740 km nordöstlich von den Seychellen-Inseln, von Piraten gekapert worden.

    Nach Angaben des Internationalen maritimen Büros unternahmen somalische Piraten im vorigen Jahr 217 Überfälle und kaperten 47 Schiffe.

    Somalia wird der Piraterie nicht Herr. Denn es hörte noch 1991, nach dem Sturz des diktatorischen Regimes Siad Barres, der seit Ende 1960 regiert hatte, auf, als einheitlicher Staat zu existieren.

    Derzeit erkennt die Weltgemeinschaft die Föderale Regierung Somalias als die einzige legitime Macht im Land an. Aber auch sie kontrolliert lediglich einen Teil der Hauptstadt Mogadischu.

    Die übrigen Teile Somalias stehen unter der Kontrolle der nicht anerkannten staatlichen Gebilde oder sind Selbstverwaltungsgebiete. Ihre Führung hat diverse, mitunter entgegengesetzte Ansichten über eine Vereinigung unter der Hoheit Mogadischus.

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