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    Chinas Premier: Regierung will Geburten weiter bremsen

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    China will in diesem Jahr den Anstieg der Geburtenraten bei sieben Prozent halten. Das teilte Chinas Premier Wen Jiabao am Freitag bei der Eröffnung einer Tagung des Volkskongresses in Peking mit.

    PEKING, 05. März (RIA Novosti). China will in diesem Jahr den Anstieg der Geburtenraten bei sieben Prozent halten. Das teilte Chinas Premier Wen Jiabao am Freitag bei der Eröffnung einer Tagung des Volkskongresses in Peking mit.

    Der 1,3 Milliarden Einwohner zählende Staat fährt seit Jahren eine Politik der Geburtenbegrenzung, deren Hauptpostulat in der Losung "Eine Familie - ein Kind" besteht.

    Im Rahmen dieses Programms will das offizielle Peking unter anderem "die Maßnahmen zur Vorbeugung von Geburten behinderter Kinder verstärken".

    Darüber hinaus will die Regierung "die materielle Unterstützung und die Auszeichnung der Familien auf dem Lande für bewusste Familienplanung und Umsetzung des Programms ‚Bei weniger Kindern wird man schneller reich' fortsetzen", fügte der Premier hinzu.

    Die Geburtenbegrenzung sei unter anderem bei der Lösung des Problems der Arbeitslosigkeit in China von großer Bedeutung, so Wen Jiabao. Die Arbeitslosenrate solle in diesem Jahr auf 4,6 Prozent begrenzt werden. Zu diesem Zweck würden im Lande neun Millionen neue Arbeitsplätze geschaffen.

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