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    Welche Landesküche ist besonders gesund? - Forbes-Liste

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    Die Zeitschrift Forbes hat die Top Ten der Landesküchen veröffentlicht, die zu gesunder Lebensweise und Langlebigkeit beitragen. Als besonders gesund haben sich die nationalen Küchen in Japan, Singapur und China erwiesen.

    NEW YORK, 05. März (RIA Novosti). Die Zeitschrift Forbes hat die Top Ten der Landesküchen veröffentlicht, die zu gesunder Lebensweise und Langlebigkeit beitragen. Als besonders gesund haben sich die nationalen Küchen in Japan, Singapur und China erwiesen.

    Die japanischen Kochtraditionen halten die Japaner fit und bescheren ihnen ein langes Leben. Nur 1,5 Prozent der Landeseinwohner sind übergewichtig. Das Durchschnittsalter der Japaner beträgt 82 Jahre.

    In der japanischen Küche sind Gerichte aus Kohl aller Art, von Chinakohl bis Broccoli, weit verbreitet. Das ist eine ausgezeichnete Beilage für Fisch- und Sojagerichte. Die Kohlenhydrate liefern vor allem Nudeln aus Buchweizen, die dazu noch reich an Mikroelementen sind.

    Wichtig ist vielleicht auch, dass es bei den Japanern nicht üblich ist, sich zum Bersten vollzuessen, es wird empfohlen, 20 Prozent des Magens leer zu lassen.

    Auf Platz zwei landet die gesunde Küche in Singapur. Hier beträgt das Durchschnittsalter wie auch in Japan 82 Jahre, übergewichtig sind 1,8 Prozent der Landesbevölkerung.

    Das Hauptnahrungsmittel der Einwohner von Singapur ist Reis, dazu kommt viel Gemüse und Fisch. Fleisch kommt selten auf den Tisch. Als Süßigkeit dienen hier gewöhnlich Tropenfrüchte oder kalorienarme Fruchtdesserts.

    Die chinesische Küche gehört zu den drei gesündesten Nationalküchen, vor allem weil die Gerichte hier zu zwei Drittel aus Gemüse, Früchten, Hülsenfrüchten oder Vollkorn zubereitet werden. Beliebte Zutaten dabei sind Kräuter, Wurzelgemüse, Ingwer und Knoblauch.

    Der Gesundheit schadet nur die Vorliebe der Chinesen für Bratgerichte, sonst könnte die durchschnittliche Lebensdauer hier höher als 73 Jahre sein.

    Der Anteil der Übergewichtigen liegt wie in Singapur bei 1,8 Prozent.

    Eine gesunde Kost genießen auch die Schweden, obwohl sie wegen anderer Klimaverhältnisse nicht so viel Obst und Gemüse essen. Dafür verzehren sie viele Milcherzeugnisse guter Qualität, Schwarzbrot, Fisch und Beeren. Die Schweden leben deshalb im Durchschnitt 81 Jahre. Elf Prozent der Landeseinwohner leiden an Übergewicht.

    Die Franzosen, die im Durchschnitt 81 Jahre alt werden, sind durch ihre Neigung zu Fleischgerichten, Gebäck, Schokolade und kalorienreichen Käse bekannt. Es bleibt ein Rätsel, wie es ihnen gelingt, nur 6,6 Prozent Übergewichtige zu haben. Vielleicht liegt es daran, dass die Franzosen öfter einen kleinen Imbiss nehmen. Außerdem ziehen sie Bratgerichten Back-, Grill- und Schmorgerichte vor.

    Auch andere Länder der Top Ten in der Forbes-Liste haben ihre Geheimnisse, die ihre Kost gesund machen.

    In den Mittelmeerländern Italien und Spanien sind Meeresprodukte und Olivenöl beliebt, das Geheimnis der Griechen besteht darin, dass sie gern fette Sardinen und Auberginen essen, die israelischen Gerichte zeichnen sich durch viel Gewürz und Grünzeug und die koreanische Kost durch scharfe Gerichte aus Sauergemüse aus.

    Die Südkoreaner nennen zwar gegrilltes Rindfleisch ihr Nationalgericht, genießen jedoch 80 Prozent weniger Fleisch im Jahr als ein Durchschnittsamerikaner.

    Im vergangenen Jahr wurden in der Top-Ten-Liste von Forbes Paris, Rom und Tokio als Städte mit der besten Kochkunst genannt.

    Die russische Küche fehlt in beiden Top Ten. Schade.

     

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