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    Moskaus OB Luschkow bezeichnet Situation um Stalin-Plakate als "politisches Spiel"

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    Moskaus Oberbürgermeister Juri Luschkow hat die Diskussion über Stalin-Plakate, mit denen Moskau zum 65. Jahrestag des Sieges über Hitler-Deutschland dekoriert werden soll, als "politisches Spiel" bezeichnet.

    MOSKAU, 13. März (RIA Novosti). Moskaus Oberbürgermeister Juri Luschkow hat die Diskussion über Stalin-Plakate, mit denen Moskau zum 65. Jahrestag des Sieges über Hitler-Deutschland dekoriert werden soll, als "politisches Spiel" bezeichnet.

    "Das Thema wurde von Massenmedien und einigen Politikern aus dem Finger gesogen. Ich denke, dass es sich dabei um Politik handelt, die nichts gemein hat mit der Persönlichkeit (Stalins)", sagte Luschkow am Samstag in Moskau. Von den 2000 Plakaten zum Jahrestag des Sieges werde es nur zehn Plakate aus der Zeit des Zweiten Weltkrieges mit Stalin-Bild geben, betonte er.

    Anfang März hatten die Stadtbehörden von Moskau beschlossen, bei den Feierlichkeiten anlässlich des Siegestages auf Plakaten auch über die Rolle des damaligen Staats- und Parteichefs Josef Stalin (1879-1953) im Krieg zu informieren. Die Entscheidung löste heftige Diskussionen in der Öffentlichkeit aus. Menschenrechtler kündigten Proteste an, sollte das Stadtzentrum Moskaus mit Stalin-Plakaten geschmückt werden. Der russische Parlamentspräsident Boris Gryslow hatte Luschkow am 5. März direkt aufgefordert, die Erlaubnis für die Dekoration Moskaus mit großflächigen Stalin-Plakaten am 9. Mai zu kippen.

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