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    Ex-Chefjurist von Yukos dementiert: Wechsel zu Rosneft ist nicht geplant

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    Als eine "absichtliche Ente" hat Dmitri Gololobow, der ehemalige Chefjurist des Ölkonzerns Yukos, den Bericht bewertet, er werde demnächst zu einem Top-Manager der russischen Ölgesellschaft Rosneft ernannt.

    MOSKAU, 17. März (RIA Novosti). Als eine "absichtliche Ente" hat Dmitri Gololobow, der ehemalige Chefjurist des Ölkonzerns Yukos, den Bericht bewertet, er werde demnächst zu einem Top-Manager der russischen Ölgesellschaft Rosneft ernannt.

    "Ich lebe in England und habe hier meine Wohnung und meine Studenten, die ich unterrichte", sagte er am Mittwoch in einem Interview für den Funksender Kommersant-FM.

    Gololobow, der seit mehr als fünf Jahren in London lebt, könnte "bereits im April" nach Moskau zurückkehren und das neue Amt übernehmen, schrieb die Tageszeitung "Nesawissimaja Gaseta" am Mittwoch. Momentan würden die letzten juristischen Formalitäten geregelt: 2004 war der Jurist auf Antrag der Generalstaatsanwaltschaft Russlands auf die internationale Fahndungsliste gesetzt worden - er wurde beschuldigt, an illegalen Geschäften mit Aktien der Ölfirma Vostochnaya neftyanaya kompaniya beteiligt gewesen zu sein.

    Solange die Anklage nicht zurückgezogen ist, kann Gololobow nicht nach Russland kommen. "Der neue Arbeitgeber Gololobows befasst sich aktiv mit der Regelung dieser Frage", erfuhr die Zeitung aus ihrer Quelle.

    Dmitri Gololobow hatte in den Jahren 2003 und 2004 die Rechtsabteilung von Yukos geleitet. Nach der Erhebung der Anklage gegen Yukos-Chef Michail Chodorkowski hat er Russland verlassen und lebt seit der Zeit in London. Dort hat er eine Aufenthalts- und eine Arbeitsgenehmigung bekommen. In der britischen Hauptstadt gründete er die juristische Firma Gololobov&Partners. Russian Advisers.

    Gegen Chodorkowski, der wegen Betrugs und Steuerhinterziehung zu acht Jahren Haft verurteilt wurde, ist jetzt ein zweiter Prozess in Moskau im Gange.

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