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    US-Unternehmen soll Geheimtechnologien an Russland und China verkauft haben

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    Das US-Unternehmen Rocky Mountain Instrument Co. (RMI) soll Russland, Südkorea, China und die Türkei gesetzwidrig mit Militärtechnologien versorgt haben.

    MOSKAU, 18. März (RIA Novosti). Das US-Unternehmen Rocky Mountain Instrument Co. (RMI) soll Russland, Südkorea, China und die Türkei gesetzwidrig mit Militärtechnologien versorgt haben. Das berichtet AP unter Berufung auf eine Erklärung der amerikanischen Justizbehörden.

    Laut diesen Angaben soll RMI im Zeitraum vom 1. April 2005 bis 11. Oktober 2007 Erzeugnisse militärischer Zweckbestimmung ohne offizielle Genehmigung des US-Außenamtes an die vier Länder geliefert haben. Dabei wird allerdings nicht präzisiert, für welche Zwecke die Geheimtechnologien verwendet wurden und ob dadurch die nationale Sicherheit der Vereinigten Staaten gefährdet wurde.

    Das Unternehmen RMI mit dem Hauptsitz in der Stadt Lafayette, Bundesstaat Indiana, ist auf die Produktion von Optik für die US-Armee spezialisiert.

    Wird die Schuld des Unternehmens nachgewiesen, so wird der RMI-Vorstand eine Entschädigung in Höhe von einer Million Dollar an den Staat zahlen müssen. Auf diese Summe wurde der eventuelle Gewinn vom Verkauf der Militärtechnologien geschätzt.

    Wie es in einer auf der RMI-Webseite veröffentlichten Erklärung heißt, erwägt jetzt der Vorstand, ob er den Tatbestand der Rechtsverletzung anerkennen soll oder nicht. Die Entscheidung soll innerhalb von 45 Tagen getroffen werden.

    Das 1957 gegründete Unternehmen stellt unter anderem spezielle Laserlinsen her, die bei der Waffenproduktion, aber auch in Weltraumforschung, Medizin und Computertechnik gebraucht werden.

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