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    Bin Ladens Familie will raus aus Iran - Golfländer um Aufnahme ersucht

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    Omar Bin Laden, der 29-jährige vierte Sohn des internationalen Terroristen Osama Bin Laden, hat Katar, die Vereinigten Arabischen Emirate und Oman ersucht, die im Iran lebenden Verwandten des Al-Qaida-Führers aufzunehmen.

    ABU DHABI, 24. März (RIA Novosti). Omar Bin Laden, der 29-jährige vierte Sohn des internationalen Terroristen Osama Bin Laden, hat Katar, die Vereinigten Arabischen Emirate und Oman ersucht, die im Iran lebenden Verwandten des Al-Qaida-Führers aufzunehmen.

    Omars Ehefrau Zina teilte der Zeitung Al Sharq al Awsat mit, dass sich gegenwärtig der 27-jährige Osman bin Laden mit zwei Ehefrauen, zwei Söhnen und einer Tochter, der 30-jährige Saad mit drei Kindern, der 25-jährige Muhammed mit einer Frau und drei Kindern, der 19-jährige Hamaza mit seiner saudischen Mutter Heyria Saber, seiner Ehefrau und zwei Kindern sowie die 24-jährige Tochter von Usama bin Laden Fatima mit Ehemann und Tochter bei Teheran unter Hausarrest befinden.

    In seinem am Dienstag in der Zeitungsredaktion eingetroffenen Schreiben stellt Omar Bin Laden fest, dass mehr als 20 Verwandte von Usama Bin Laden seit 2001 im Iran festgehalten werden. Sie alle "brauchen die Großzügigkeit Katars, der Emirate, des Sultanats Oman und eines jeden anderen arabischen Golflandes".

    Omar Bin Laden äußerte seine Hoffnung darauf, dass "Saudi Arabien ihnen die Staatsbürgerschaft gewähren wird, die Osama Bin Laden 2001 aberkannt wurde".

    In ihrem Brief an Al Sharq al Awsat teilt Zina Bin Laden mit, dass die Verwandten des Al-Qaida-Führers nach dem Sturz des Taliban-Regimes "mit gültigen sudanesischen Pässen" unter falschen Namen im Iran eingetroffen waren. Unter dem Hausarrest habe die Familie "keine Verbindung zur Außenwelt, vom Fernsehen abgesehen".

    Wie Zina Bin Laden betont, haben die iranischen Behörden "nichts gegen eine Ausreise der Verwandten von Osama Bin Laden in ein östliches bzw. westliches Land, das seine Zustimmung dazu geben wird". "Wir rufen die Regierungen Katars und der Arabischen Emirate auf, ihre Zustimmung zu geben, das Schicksal der schutzlosen Menschen zu lindern und sie aus humanitären Erwägungen aufzunehmen", heißt es im Brief.

    Im Dezember 2009 hatten die iranischen Behörden dem jüngsten Sohn Osama Bin Ladens Bakr die Ausreise nach Damaskus gestattet, wo seine Mutter Najva Ganem lebt. In der vergangenen Woche reiste die 19-jährige Bin Laden-Tochter Iman ebenfalls aus Teheran zu ihrer Mutter und ihrem Bruder Bakr nach Damaskus aus.

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