06:54 25 November 2017
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    Weitere U-Bahn-Stationen sollen Blutbad knapp entgangen sein

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    Explosionen in Moskauer U-Bahn (73)
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    Nach den blutigen Selbstmordanschlägen auf die Metro-Stationen Lubjanka und Park Kultury mehren sich inoffizielle Hinweise auf rechtzeitig entschärfte Sprengsätze an anderen Orten in Moskau.

    MOSKAU, 30. März (RIA Novosti). Nach den blutigen Selbstmordanschlägen auf die Metro-Stationen Lubjanka und Park Kultury mehren sich inoffizielle Hinweise auf rechtzeitig entschärfte Sprengsätze an anderen Orten in Moskau.

    Die Zeitung „RBC Daily“ zitierte in ihrer Dienstagausgabe einen U-Bahn-Mitarbeiter, Bomben seien auch in den Stationen Begowaja und Komsomolskaja entdeckt worden. Es sei gelungen, sie zu entschärfen.

    Die Polizei will diese Informationen nicht bestätigen. Viel Aufsehen erregte aber die Behauptung einer Bloggerin, ihre Mutter arbeite in der U-Bahn und habe über zwei entschärfte Sprengsätze erzählt. Dabei habe es sich ausgerechnet um die Stationen Begowaja und Komsomolskaja gehandelt, zitierte der Radiosender BFM am Dienstag.

    Ein Beamter des Inlandgeheimdienstes FSB sagte am Montag RIA Novosti, ein zweiter Sprengstoffgürtel sei in der angegriffenen Station Park Kultury entdeckt worden. Dieser Bericht wurde von der Polizei ebenfalls nicht bestätigt.

    Nach Angaben vom Dienstagabend hatten die am Montagmorgen verübten Anschläge insgesamt 39 Todesopfer gefordert.

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    Fotos: Explosion in der Moskauer U-Bahn

    Doppelanschlag in der Moskauer Metro. INFOgraphiken

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