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    Strenge Strafen für Massenschlägerei in karelischem Kondopoga

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    Das Oberste Gericht Kareliens (Nordwesten Russlands) hat am Donnerstag die sechs Angeklagten in der Strafsache Massenschlägerei in der Stadt Kondopoga, die 2006 antikaukasische Pogrome provoziert hatte, zu einem Freiheitsentzug von vier bis 22 Jahren verurteilt.

    PETROSAWODSK, 01. April (RIA Novosti). Das Oberste Gericht Kareliens (Nordwesten Russlands) hat am Donnerstag die sechs Angeklagten in der Strafsache Massenschlägerei in der Stadt Kondopoga, die 2006 antikaukasische Pogrome provoziert hatte, zu einem Freiheitsentzug von vier bis 22 Jahren verurteilt.

    Das berichtet ein RIA-Novosti-Korrespondent aus dem Gerichtssaal.

    Nach der Version der Ermittlung waren die Angeklagten, gebürtig aus Tschetschenien und Dagestan (russische Teilrepubliken im Nordkaukasus), an einer Schlägerei mit Einwohnern von Kondopoga vor dem Restaurant "Tschaika" beteiligt gewesen. Damals wurden zwei Menschen getötet. Weitere neun erlitten Verletzungen.

    Der Zwischenfall provozierte Massenpogrome und Brandstiftungen an kaukasischen Kleinverkaufsstellen in Kondopoga.

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