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    Angeblich Liebesbrief bei U-Bahn-Attentäterin entdeckt

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    Explosionen in Moskauer U-Bahn (73)
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    Vier Tage nach den Selbstmordanschlägen auf zwei Metro-Züge in Moskau haben die Behörden den Namen einer Attentäterin genannt - einem Zeitungsbericht zufolge war sie die Witwe eines Extremisten-Anführers.

    MOSKAU, 02. April (RIA Novosti). Vier Tage nach den Selbstmordanschlägen auf zwei Metro-Züge in Moskau haben die Behörden den Namen einer Attentäterin genannt - einem Zeitungsbericht zufolge war sie die Witwe eines Extremisten-Anführers.

    Bei einer Selbstmordattentäterin handle es sich um Janet Abdurachmanowa, geb. 1992, sagte ein Sprecher des russischen Anti-Terror-Komitees am Freitag RIA Novosti. Sie stamme aus dem Rayon Chasawjurt der nordkaukasischen Teilrepublik Dagestan und habe sich am Montagmorgen in der U-Bahn-Station Park Kultury in die Luft gesprengt.

    Die Zeitung „Moskowski Komsomolez“ berichtete in ihrer Freitagausgabe, diese Frau sei die Witwe des Ende 2009 getöteten Extremisten-Anführers Umalat Magomedow. Bei der Attentäterin fanden die Ermittler nach Informationen des Blattes einen angekohlten Liebesbrief, der mit den Worten endete: „Wir treffen uns im Himmel“. Der in Arabisch geschriebene Brief habe aber keine Unterschrift. Auch der Adressat sei nicht angegeben, so der Zeitungsbericht.

    Die zweite Attentäterin, die in der Station Lubjanka ihre Bombe gezündet hatte, wurde nach offiziellen Angaben der Sicherheitsbehörden noch nicht identifiziert. Die beiden Explosionen forderten insgesamt 40 Todesopfer.

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    Fotos: Explosion in der Moskauer U-Bahn

    Doppelanschlag in der Moskauer Metro. INFOgraphiken

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