16:01 17 Januar 2018
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    Erdbeben in China: Peking rechnet auf eigene Kräfte bei Liquidierung der Folgen

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    Die Möglichkeiten der chinesischen Rettungskräfte reichen für die Liquidierung der Folgen des verheerenden Erdbebens in der Provinz Qinghai aus.

    PEKING, 15. April (RIA Novosti). Die Möglichkeiten der chinesischen Rettungskräfte reichen für die Liquidierung der Folgen des verheerenden Erdbebens in der Provinz Qinghai aus.

    Das teilte der Sprecher des chinesischen Ministeriums für Zivilverwaltung, Zou Ming, mit.

    Erdstöße mit der Stärke 7,1 nach der Richterskala waren am Mittwochmorgen in der Provinz Qinghai fixiert worden. Das Epizentrum des Erdbebens befand sich in einer Tiefe von 33 Kilometern im Kreis Yushu (Tibetisch-Autonome Präfektur) im Süden der Provinz.

    Das Erdbeben erfasste auch einige Gebiete in der Provinz Sichuan und im Autonomen Gebiet Tibet.

    Laut jüngsten Informationen kamen 617 Menschen ums Leben. Mehr als 300 gelten als vermisst. Über 9000 Menschen erlitten Verletzungen. Etwa 1000 von ihnen sind schwer verletzt.

    Wie Zou Ming weiter berichtete, ist sich China sicher, die Folgen des Erdbebens ohne Hilfe ausländischer Rettungskräfte liquidieren zu können. Er erläuterte, dass die Entscheidung, keine ausländischen Fachkräfte einzuladen, auf die große Entfernung der betroffenen Region und auf die begrenzte Fläche der Katastrophe zurückzuführen sei.

    Nach seinen Worten arbeiten dort gegenwärtig fast 10 000 chinesische Rettungskräfte, Polizisten, Ärzte und Armeeangehörige. Für eine größere Zahl von Rettungskräften gebe es dort einfach keinen Platz.

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