06:30 25 September 2017
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    Zwei Moscheen in Pakistan von radikalen Islamisten überfallen: etwa 30 Tote

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    Eine Gruppe von bewaffneten Islamisten hat während des Freitagsgebets in der pakistanischen Stadt Lahore zwei Moscheen angegriffen. Dabei kamen etwa 30 Menschen ums Leben und mehr als 100 wurden als Geiseln genommen.

    NEU DELHI, 28. Mai (RIA Novosti). Eine Gruppe von bewaffneten Islamisten hat während des Freitagsgebets in der pakistanischen Stadt Lahore zwei Moscheen angegriffen. Dabei kamen etwa 30 Menschen ums Leben und mehr als 100 wurden als Geiseln genommen.

    Das teilen pakistanische Fernsehsender mit. Beide Moscheen gehören der islamischen Ahmadiyya-Sekte an.

    Voraussichtlich sind die Islamisten mit der Taliban-Bewegung verbunden.

    Die Gebäude der Moscheen sind von der Polizei eingekreist.

    Medienberichten zufolge bewarf eine Gruppe von gut bewaffneten Islamisten zunächst die Gebäude der Moscheen mit Granaten, eröffnete das Feuer auf die Betenden, drang dann in die Gebäude ein und nahm Geiseln.

    Die radikalen Islamisten in Pakistan halten die Mitglieder der Ahmadiyya-Sekte nicht für Moslems. Sie werden von ihnen Andersgläubige genannt und nicht selten überfallen.