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    Medwedew geißelt Straßburger Urteil gegen sowjetischen Partisanen

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    Nachdem die Große Kammer des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte den in Lettland verhängten Schuldspruch gegen den Kriegsveteranen Wassilij Kononow bestätigt hat, kritisiert der russische Präsident Dmitri Medwedew diese Entscheidung scharf.

    MOSKAU, 28. Mai (RIA Novosti). Nachdem die Große Kammer des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte den in Lettland verhängten Schuldspruch gegen den Kriegsveteranen Wassilij Kononow bestätigt hat, kritisiert der russische Präsident Dmitri Medwedew diese Entscheidung scharf.

    Das in Straßburg gefällte Urteil sei eigentlich ein „politisch engagierter Schritt“, sagte Medwedew am Freitag bei einem Treffen mit der Parteispitze von „Geeintes Russland“. Dieser Schritt untergrabe das „Fundament des Völkerrechts“.

    Die Große Kammer des in Straßburg ansässigen Gerichts hatte Mitte Mai entschieden, dass der in Lettland verhängte Schuldspruch gegen den sowjetischen Kriegsveteranen richtig gewesen sei. Somit wurde der Beschluss einer kleinen Kammer des Straßburger Gerichtshofes aufgehoben, die im Jahr 2008 Kononow von lettischen Massenmord-Vorwürfen freigesprochen hatte. Laut der lettischen Justiz hatte der Partisanen-Kommandeur während des Zweiten Weltkriegs lettische Zivilisten getötet. Kononow spricht dagegen vom Kampf gegen Nazi-Helfer.

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