20:11 26 September 2017
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    Nach Kaczynskis Tod: Polen hat Russland bei Klärung der Absturzursachen nichts vorzuwerfen

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    Polnische Präsidentenmaschine bei Smolensk abgestürzt (169)
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    Polen hat bei der Klärung der Umstände der Flugzeugkatastrophe nichts vorzuwerfen, bei der Präsident Lech Kaczynski und mehrere andere Vertreter der polnischen Führung am 10. April bei Smolensk ums Leben gekommen waren.

    WARSCHAU, 28. Mai (RIA Novosti). Polen hat bei der Klärung der Umstände der Flugzeugkatastrophe nichts vorzuwerfen, bei der Präsident Lech Kaczynski und mehrere andere Vertreter der polnischen Führung am 10. April bei Smolensk ums Leben gekommen waren.

    Das sagte der Vorsitzende des Auswärtigen Ausschusses der russischen Staatsduma, Konstantin Kossatschjow, am Freitag in Warschau nach einem Treffen mit Polens Außenminister Radoslaw Sikorski. Eine Delegation von Duma-Abgeordneten nahm in der polnischen Hauptstadt an der ersten gemeinsamen Sitzung der Auswärtigen Ausschüsse des russischen und des polnischen Parlaments teil.

    Sikorski habe mitgeteilt, er habe von seinen Kollegen, die unmittelbar an den Ermittlungen teilnehmen, nie irgendwelche Vorwürfe an die Adresse Russlands in Bezug auf diese Arbeit gehört. "Die fehlenden polnischen Vorwürfe sind ein prinzipiell wichtiger Faktor", sagte der russische Parlamentarier.

    Das Flugzeug des polnischen Präsidenten mit einer repräsentativen Delegation der polnischen Staatsführung hatte am 10. April beim Landeanflug im Raum der russischen Stadt Smolensk in dichtem Nebel Bäume gestreift und stürzte ab. Niemand überlebte. Neben Präsident Kaczynski und seiner Gattin Maria befanden sich an Bord 94 Delegations- sowie acht Crew-Mitglieder.

    Die Abordnung war zu den Trauerfeierlichkeiten nach Katyn unterwegs, wo der sowjetische Geheimdienst NKWD Anfang der 1940er Jahre auf Befehl von Josef Stalin Tausende polnische Offiziere erschossen hatte.

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