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    Großfürstin Leonida Georgijewna in Petersburger Peter-Paul-Kathedrale beigesetzt

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    Großfürstin Leonida Georgijewna, die am 24. Mai in Madrid im Alter von 95 Jahren gestorben war, ist am Donnerstag in der Krypta der Peter-Paul-Kathedrale in Sankt Petersburg bestattet worden, berichtet ein RIA-Novosti-Korrespondent.

    ST. PETERSBURG, 03. Juni (RIA Novosti). Großfürstin Leonida Georgijewna, die am 24. Mai in Madrid im Alter von 95 Jahren gestorben war, ist am Donnerstag in der Krypta der Peter-Paul-Kathedrale in Sankt Petersburg bestattet worden, berichtet ein RIA-Novosti-Korrespondent.

    Der Trauerzeremonie wohnten mindestens 100 Personen, darunter die Tochter der Verstorbenen, Maria Wladimirowna, die als Oberhaupt des Zarenhauses Romanow gilt, ihr Sohn Georgi, der spanische und der französische Konsul, ein Vertreter der maltesischen Botschaft, Angehörige von Adelsfamilien Europas, Vertreter von russischen monarchistischen Organisationen und des Kosakentums bei.

    Leonida Georgijewna war 1914 in Tiflis als Tochter des Fürsten Georgi Bagration, Mitglied der georgischen Herrscherdynastie, geboren worden. Im Jahr 1931 konnte sie unter Mithilfe des russisch-sowjetischen Schriftstellers Maxim Gorki zusammen mit ihrer Familie ins Ausland ausreisen.

    1948 heiratete sie Großfürst Wladimir Kirillowitsch, damaliges Oberhaupt des Hauses Romanow. Nach seinem Ableben 1992 stand sie weiterhin ihrer Tochter Maria Wladimirowna zur Seite und nahm an Wohltätigkeits- und Kulturaktionen teil.

    Leonida Georgijewna besuchte Russland zum letzten Mal im Jahr 2002.

    Ahnentafel der Zarenfamilie Romanow. INFOgraphiken>>

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