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    USA wollen im Fall Polanski Gerechtigkeit durchsetzen - Außenamt

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    Die USA werden sich im Fall des Filmregisseurs Roman Polanski „weiterhin um die Gerechtigkeit bemühen“. Das teilte Philip Crowley, der offizielle Sprecher des US-Außenamtes, am Dienstag in Washington mit.

    WASHINGTON, 13. Juli (RIA Novosti). Die USA werden sich im Fall des Filmregisseurs Roman Polanski „weiterhin um die Gerechtigkeit bemühen“. Das teilte Philip Crowley, der offizielle Sprecher des US-Außenamtes, am Dienstag in Washington mit.

    „Ein Erwachsener hat ein 13-jähriges Mädchen mit Drogen voll gepumpt und vergewaltigt“, so der Diplomat. „Dies ist keine formelle Frage. Die USA betrachten die Vergewaltigung eines 13-jährigen Kindes als ein Verbrechen, und wir werden uns weiterhin um die Gerechtigkeit in diesem Fall bemühen.“

    Der Fall Polanski sei ein beredtes Beispiel dafür, wie die Welt Frauen und Mädchen behandelt, so Crownley.

    „Es ist unseres Erachtens eine bedauernswerte Entscheidung, diesen Fall aufgrund von technischen Formalitäten ad acta zu legen“, betonte er.

    Die Schweizer Behörden hatten am Montag bekannt gegeben, dass sie Polanski nicht an die USA ausweisen werden. Der 76-jährige Regisseur, der am 26. September 2009 in der Schweiz verhaftet worden war, darf nun dieses Land verlassen.