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    Schweiz begründet Abweisung von US-Auslieferungsgesuch für Regisseur Polanski

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    Die schweizerische Justiz hat ihre Ablehnung der Auslieferung von Filmregisseur Roman Polanski sowie dessen Entlassung aus dem Hausarrest damit begründet, dass ihnen Informationen vorliegen, dass Polanski seine Strafe in den USA bereits verbüßt haben soll und die USA es ablehnen, eine entsprechende Anfrage zu beantworten.

    MOSKAU, 13. Juli (RIA Novosti). Die schweizerische Justiz hat ihre Ablehnung der Auslieferung von Filmregisseur Roman Polanski sowie dessen Entlassung aus dem Hausarrest damit begründet, dass ihnen Informationen vorliegen, dass Polanski seine Strafe in den USA bereits verbüßt haben soll und die USA es ablehnen, eine entsprechende Anfrage zu beantworten.

    Das geht aus einer amtlichen Mitteilung des schweizerischen Justizministeriums hervor.

    Roman Polanski war am Montag aus dem Hausarrest entlassen worden. Der Starregisseur wird angeklagt, 1977 die 13-jährige Samantha Geimer bei einer Feier in Los Angeles sexuell missbraucht zu haben. Polanski wurde am 26. September 2009 in der Schweiz verhaftet, wo ihm eine Auszeichnung für sein Regie-Lebenswerk verliehen werden sollte.

    Die Anwälte des Regisseurs bemühen sich seit Sommer 2008 um die Einstellung des Verfahrens gegen Polanski und behaupten, dass beim Gerichtsprozess gegen den Filmregisseur 1977 zahlreiche Rechtsverletzungen begangen worden seien.

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