07:53 13 November 2018
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    US-Geheimdienstler verschleppen russischen Piloten: Empörung in Moskau

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    Die russische Botschaft in Washington hat eine Note an das US State Department gerichtet. Der Grund ist die Verhaftung eines russischen Piloten in Liberia und dessen Verschleppung in die USA.

    MOSKAU, 21. Juli (RIA Novosti). Die russische Botschaft in Washington hat eine Note an das US State Department gerichtet. Der Grund ist die Verhaftung eines russischen Piloten in Liberia und dessen Verschleppung in die USA.

    Moskau ist empört: Die USA haben über die Verhaftung, die im Mai stattgefunden hatte, mit Verspätung informiert. Der Pilot Konstantin Jaroschenko wurde heimlich nach New York verschleppt und soll laut seinem Anwalt gefoltert worden sein.

    „Die Festnahme des russischen Piloten Konstantin Jaroschenko in Liberia verstößt gegen das Völkerrecht. Es handelt sich faktisch um Entführung“, erklärte das Außenamt in Moskau am Mittwoch. „Die gewaltsame heimliche Verlegung unseres Bürgers aus Monrovia nach New York ist als ausgesprochene Willkür zu werten“

    Die US-Justiz wirft Jaroschenko vor, Kokain in Südamerika, Afrika und Europa transportiert zu haben. Anwalt Alexander Boschenko nennt die Vorwürfe unsinnig: Sein Mandant sei nie in Amerika gewesen.

    Wie der Verteidiger der Zeitung Iswestija mitteilte, war Jaroschenko bei der Festnahme in Liberia brutal verprügelt worden. Nach weiteren Foltern, die zwei Tage gedauert hätten, habe der 41-Jährige „irgendwelche Papiere“ unterschrieben und sei dann in die USA verschleppt worden.

     

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