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    Bereits über 1100 Tote bei Flutkatastrophe in Pakistan‎

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    Pakistan leidet unter der schlimmsten Flutkatastrophe seit 80 Jahren. Die verheerenden Überschwemmungen im Norden des Landes haben schon mehr als 1100 Menschen das Leben gekostet.

    MOSKAU, 01. August (RIA Novosti). Pakistan leidet unter der schlimmsten Flutkatastrophe seit mehr als 80 Jahren. Die verheerenden Überschwemmungen im Norden des Landes haben schon mehr als 1100 Menschen das Leben gekostet.

    Nach Angaben der Agentur AP haben Rettungskräfte in der Nacht zum Sonntag 19.000 Menschen aus Krisenregionen in Sicherheit gebracht. An den Rettungsarbeiten sind neben dem Katastrophenschutz 30.000 Soldaten beteiligt. Immerhin warten noch mindestens 27.500 Einwohner entlegener Siedlungen, die durch Flutwasser von der übrigen Welt abgeschnitten sind, auf die Hilfe.

    Am schlimmsten betroffen ist die Provinz Khyber Pakhtunkhwa, wo in den vergangenen drei Tagen mehr als 250 mm Regen gefallen sind. Allein in den Kreisen Swat und Shangla liegt die Zahl der Todesopfer bei über 400. Mindestens 115 Menschen werden vermisst.

    Überschwemmte Straßen und zerstörte Brücken erschweren den Rettungseinsatz. Flüchtlingen mangelt es an Trinkwasser, Lebensmitteln und Medikamenten. Ärzte warnen vor Seuchen.  

    Nach Schätzungen der Vereinten Nationen sind landesweit eine Million Menschen von den Überschwemmungen, den schlimmsten in der Region seit 1929, betroffen. Die heftigen Monsunregen werden laut Wettervorhersagen in den nächsten Tagen andauern.

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