19:02 25 September 2017
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    Waldbrände: Stabilisierung in Sicht - Smog über Moskau unverändert stark

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    Auf eine relative Stabilisierung der Situation mit den Naturbränden im Moskauer Umland hat Wladimir Stepanow, Leiter des nationalen Verwaltungszentrums für Krisensituationen, am Sonntag hingewiesen. „Im Laufe des zurückliegenden Tages hat sich die Situation in der Teilrepublik Mordwinien wesentlich verbessert“, sagte er.

    Auf eine relative Stabilisierung der Situation mit den Naturbränden im Moskauer Umland hat Wladimir Stepanow, Leiter des nationalen Verwaltungszentrums für Krisensituationen, am Sonntag hingewiesen.
    „Im Laufe des zurückliegenden Tages hat sich die Situation in der Teilrepublik Mordwinien wesentlich verbessert“, sagte er. „Außerdem konnte die Situation im Moskauer Umland erstmals seit zwei Wochen stabilisiert werden. Die Zahl der gelöschten Brände war am vergangenen Tag höher als die der neuen.“
    Positive Veränderungen registrierte er auch in den zentralrussischen Gebieten Belgorod, Lipezk, Tambow und Tula sowie in der Republik Tatarstan, den Gebieten Pensa, Orenburg und Uljanowsk wie auch im Wolgaland.
    Die Brandgefahr für das Atomforschungszentrum Sarow im Gebiet Nischni Nowgorod sei weitgehend beseitigt worden, hieß es.
    Zugleich bleibt die ökologische Situation in Moskau weiterhin kompliziert.
    Die Konzentration von Kohlenoxidgas in der Moskauer Luft übertrifft die zugelassene Norm nahezu dreifach, stellte Alexej Popikow aus dem staatlichen Naturschutzinstitut Mosökomonitoring fest. Bei den Kohlenwasserstoffen wird die zugelassene Norm 2,5fach überboten.
    „Wir erwarten, dass sich die Situation in der 2. Tageshälfte stabilisieren wird“, sagte der Umweltexperte am Sonntag vor Journalisten. „Dennoch bleibt die wachsende Tendenz bei den schädlichen Stoffen bestehen.“
    Der Südostwind, der den Qualm von den Waldbränden nach Moskau bringt, wird sich voraussichtlich die nächsten zwei Tage nicht wechseln.

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