21:11 13 Dezember 2018
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    Zahl der Waldbrände in Russland zurück gegangen

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    Russland brennt (224)
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    Die Zahl der auf dem russischen Territorium fixierten Brände hat sich um 122 - von 564 am Samstag auf 442 am Sonntag - verringert.

    Die Zahl der auf dem russischen Territorium fixierten Brände hat sich um 122 - von 564 am Samstag auf 442 am Sonntag - verringert.
    Das teilt das russische Unternehmen Scanex mit, das Fernerkundungsangaben der auf den NASA-Satelliten Terra und Aqua angebrachten Spectroradiometer MODIS verarbeitet und veröffentlicht.

    Einmal pro 24 Stunden scannen die Radiospektrometer MODIS die Erdoberfläche und messen die elektromagnetische Strahlung. Sie fixieren auch Quellen einer starken Wärme- bzw. Infrarotstrahlung, die meistens Brandherde sind.

    Der dichte Nebel kann jedoch die „Sehschärfe“ der Messgeräte beeinträchtigen, die dann nicht alle Brände „sehen“ können.
    Laut Fernerkundungsdaten wurden auf russischem Territorium am Freitag 376, am Samstag 564 und am Sonntag 442 Naturbrände registriert. Neue Angaben über die Zahl der Brände am Montag werden am Montagabend bekannt.

    Nach Angaben per Sonntag wurde im Gebiet Rjasan die größte Zahl der Waldbrände registriert (66), am Samstag gab es hier nur noch 38 Brände. Den zweiten Platz auf der schwarzen Liste nimmt der Autonome Bezirk der Chanten und Mansen ein, wo die Zahl der Brände von 53 am Samstag auf 75 gestiegen ist. Den dritten Platz belegt das Gebiet Moskau, wo die Zahl der Waldbrände von neun auf 28 gestiegen ist.
    Die Top-Ten-Liste der von den Naturbränden betroffenen russischen Gebiete sieht weiter wie folgt aus: Gebiete Nischni Nowgorod (26 Brandherde), Swerdlowsk (25), Tambow (23), Wladimir (13) und Brjansk (13), Teilrepubliken Marij El (22) und Baschkirien (15).
    MODIS (Moderate-resolution Imaging Spectroradiometer) ist ein wissenschaftliches Instrument zur Messung elektromagnetischer Strahlung. Die Übersetzung des Begriffs bezeichnet ein Bildgebungs-Radiospektrometer mittlerer Auflösung. 1999 wurde es von der NASA auf die Umlaufbahn gebracht. MODIS befindet sich auf den Satelliten Terra und Aqua.

    Die Instrumente sind dafür ausgelegt, großräumige, geodynamische Prozesse zu erfassen, darunter Veränderungen der Wolkenbedeckung und des Strahlungshaushalts, aber auch Informationen über die tiefere Atmosphäre oder Ozeane zu liefern.

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