18:05 18 Oktober 2018
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    Wälder und Torfmoore in Russland stehen noch immer in Flammen

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    Russland brennt (224)
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    Im europäischen Teil Russlands ist die Brandsituation weiterhin angespannt.

     

     Im europäischen Teil  Russlands ist die Brandsituation weiterhin angespannt. 

    Wie RIA Novosti am Dienstag  vom russischen Zivilschutzministerium erfuhr, sind 247 neue  Brandherde entstanden. Inzwischen seien 239 Brandherde gelöscht worden, 557 Feuer lodern auf 174 000 Hektar Fläche.

    Nach den Angaben sind seit Beginn der Brandsaison insgesamt mehr als 26 200 natürliche Brände auf einer Gesamtfläche von 766 000 Hektar, darunter 1080 Torfbrände, ausgebrochen.

    Zur Bekämpfung der Waldbrände sind mindestens 165 000 Menschen sowie 26 000 Einheiten Technik, darunter 42 Luftfahrzeuge, im Einsatz.

    Andere Länder schicken Feuerwehrleute und Spezialtechnik für die Feuerbekämpfung nach Russland. So sind bei den Löscharbeiten 394 ausländische Fachleute sowie 52 Einheiten Technik, darunter fünf Flugzeuge und fünf Hubschrauber, im Einsatz.     

    Dem Chef des Nationalen Krisenzentrums des russischen Zivilschutzministeriums, Wladimir Stepanow, zufolge haben sich die gesamte Brandfläche und die Zahl der Feuer durch die Löscharbeiten inzwischen verringert.

    Neben den Gebieten Belgorod, Kursk, Lipezk und Uljanowsk sowie der Republik Tatarstan, wo vor mehreren Tagen die Brandsituation völlig stabilisiert worden war, zählen seit Montag auch die Gebiete Jaroslawl und Twer, die Republik Udmurtien und das Gebiet Pensa (Wolgaraum) dazu. Laut Stepanow seien am Montag die Kräfte und Mittel der Feuerwehren zugunsten der Regionen mit besonders schweren Bränden umverteilt worden.

    Das Krisenzentrum hält die Situation in den Gebieten Rjasan und Nischni Nowgorod sowie im Moskauer Umland weiterhin unter besonderer Kontrolle. Allerdings hat sich die Fläche der Torfbrände bei Moskau seit Montag um 30 Hektar verringert.

     

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