18:28 16 Januar 2018
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    Großfeuer in Südfrankreich vernichtet Waldgebiete

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    Das in Südfrankreich lodernde Großfeuer hat seit Montag mehr als 2000 Hektar Kiefernwald und Strauchwerk nördlich von Montpellier, Departement Herault, vernichtet.

    Das in Südfrankreich lodernde Großfeuer hat seit Montag mehr als 2000 Hektar Kiefernwald und Strauchwerk nördlich von Montpellier, Departement Herault, vernichtet.

    Wie die Agentur France Presse am Dienstag unter Berufung auf den regionalen Brandschutzdienst weiter meldet, toben die Flammen trotz aller Bemühungen der Feuerwehr weiter. Es sei bislang nicht gelungen, die Situation in Griff zu bekommen, heißt es. Bei den Löscharbeiten sind rund 900 Feuerwehrleute im Einsatz.

    Der Brand hat sich inzwischen der Stadt Montpellier bis auf etwa zehn Kilometer genähert. Die am Boden eingesetzten Feuerwehren sollen am Dienstag von Hubschraubern und Flugzeugen unterstützt werden. Nach Angaben der Behörden des Departements sind keine Menschenopfer zu verzeichnen. Zehn Häuser sind ausgebrannt.

    Ein weiterer Brand, der innerhalb der vergangenen Nacht rund 250 Hektar Kiefernwald und Heide im Raum der Stadt La Ciotat, Departement Bouches-du-Rhone, vernichtet hat, wird nach Angaben der Feuerwehr erfolgreich bekämpft. 100 Menschen, die in der Nacht zum Dienstag im Raum von La Ciotat in Sicherheit gebracht worden waren, sind in ihre Häuser zurückgekehrt.  

    Der eingestellte Zugverkehr zwischen Marseille und Toulon wurde inzwischen wieder aufgenommen, allerdings mit eingeschränkter Geschwindigkeit. Die Verkehrsstraße A50 zwischen Marseille und Toulon ist weiterhin gesperrt.

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