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    Chile: Rettung der Bergleute begonnen

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    Die Rettung der 33 Bergarbeiter nach dem Grubenunglück in Chile hat begonnen. Die Rettungskräfte bohren einen 700 Meter tiefen Rettungsschacht, durch den die Kumpel an die Oberfläche gebracht werden sollen.

    Die Rettung der 33 Bergarbeiter nach dem Grubenunglück in Chile hat begonnen. Die Rettungskräfte bohren einen 700 Meter tiefen Rettungsschacht, durch den die Kumpel an die Oberfläche gebracht werden sollen.

    Das meldete die Agentur AFP am Dienstag unter Berufung auf Regierungsquellen in Chile.
     
    Die Bohrarbeiten sollen drei bis vier Monate dauern und in drei Phasen umgesetzt werden. Zunächst soll ein 15 Meter tiefes Loch mit einem Durchmesser von 33 Zentimetern gebohrt werden. Danach soll ein 702 Meter tiefer Tunnel mit einer Breite von 66 Zentimetern folgen. 

    Am 24. August konnte mit den eingeschlossenen Kumpeln eine Telefonverbindung hergestellt werden. Inzwischen bekommen die verunglückten Bergleute regelmäßig Wasser, Essen und Medikamente.

    Vorige Woche hat die chilenische Gesundheitsministerin Jaime Mañalich gewarnt, dass neun der 33 Kumpel abnehmen müssen, um durch den Rettungsschacht zu passen - das Menü der Bergleute wird vom Gesundheitsministerium kontrolliert.

    Peru, Spanien und Russland haben Chile bereits Unterstützung angeboten.

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