11:45 17 Januar 2018
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    Vor neuen Friedensgesprächen: Vier Israelis im Westjordanland erschossen

    Vor neuen Friedensgesprächen: Vier Israelis im Westjordanland erschossen

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    Unbekannte haben am Dienstag vier Israelis im Westjordanland erschossen. Der Überfall, hinter dem militante Palästinenser vermutet werden, ereignete sich nur zwei Tage vor Beginn der neuen direkten Friedensverhandlungen zwischen Israel und den Palästinensern.

    Unbekannte haben am Dienstag vier Israelis im Westjordanland erschossen. Der Überfall, hinter dem militante Palästinenser vermutet werden, ereignete sich nur zwei Tage vor Beginn der neuen direkten  Friedensverhandlungen zwischen Israel und den Palästinensern.

    Wie die Internetzeitung Why.net berichtet, war das Auto, mit dem die Israelis unterwegs waren, aus einem vorbeifahrenden Fahrzeug unter Beschuss genommen worden. Ambulanzwagen und Soldaten rückten zu dem Tatort aus.

    Israel, die Palästinenser sowie das Vermittlerquartett (UNO, EU, Russland und USA) nehmen am 2. September die 2008 abgebrochenen Direktverhandlungen über eine Beilegung des Nahost-Konfliktes wieder auf. Seit Mai 2010 verhandelten Israel und die Palästinenser über einen amerikanischen Vermittler.

    Die neuen Gespräche drohen aber schon Ende September wieder zu scheitern, weil das von Israel verhängte Zehn-Monate-Moratorium für den Ausbau der jüdischen Siedlungen im Westjordanland abläuft. Die israelische Siedlungspolitik ist wohl der größte Hemmschuh für die Gespräche.

    Der palästinensische Botschafter in Moskau, Fayed Mustafa, hatte vergangene Woche eingeräumt, dass die PNA bei der UNO eine Demarkation der Grenzen der 1967 von Israel besetzten Palästinensergebiete beantragen werde, wenn die neuen Friedensgespräche mit Israel ohne Ergebnis ausgehen sollten.

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